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EarlGrey • vor 2 Monate

Die Kampagne des Chefstrategen Gerald Hensel der Argentur Scholz & Friends ist zu verurteilen. Es ist ein Zeichen der Zivilisation den (Meinungs)Gegner mit Argumenten zu besiegen und nicht wie in düsteren Vorzeiten zu vernichten. Der Boykottaufruf ist nichts anderes.

Mirko Lange, talkabout • vor 2 Monate

Ein Boykottaufruf ist nicht "gesetzlich verboten", im Gegenteil, er ist von der Meinungsfreiheit geschützt, siehe Lüth-Urteil des BVerfG (https://de.wikipedia.org/wiki/...

Den Boykott verbieten zu wollen wäre dagegen "faschistisch", also im Sinne von undemokratisch und verfassungswidrig.

Reiner Doderer • vor 2 Monate

Ihre Ausführung stimmt, allerdings ausgehend von und mit übler Nachrede, in der man unbewiesen negative Behauptungen zum Schaden anderer benutzt, die man faktisch nicht nachweisen kann, wird daraus ein anderes Spielfeld als im vg. Urteil.

Michael Rihlmann • vor 2 Wochen

Ich finde nicht, dass ein _solcher_ Boykottaufruf
demokratisch ist. Noch weniger ist er verfassungskonform. Niemand darf wegen
seinem Glauben oder seiner politischen Meinung (sofern sie nicht geltendem Recht
widerspricht) verfolgt oder benachteiligt werden. Boykottaufrufe wie im Beitrag
beschrieben, gegen Firmen wie Bosch mögen nicht unbedingt existenzbedrohend
sein. Aber wenn ich - als vielleicht kleiner Händler - befürchten müsste, dass man meine Produkte
nicht kauft, "nur" weil ich eine bestimmte politischen Einstellung
habe - die noch dazu nicht strafbar ist -, dann würde ich nicht in einem Rechtsstaat
leben, in dem ich meine freie Entfaltung selbst bestimmen kann, solange ich
mich an das Recht halte. Meiner Auffassung nach sind gerade solche
Boykottaufrufe faschistisch. Im dritten Reich wurden die Juden mit ähnlichen
Boykottaufrufen in ihrer Existenz bedroht. Glaube, genauso wie eine politische
Einstellung haben eine ähnliche Basis. Eine politische Einstellung zu haben hat
nämlich auch sehr viel mit Glaube zu tun. Vielleicht ja denken manche
"Gutmenschen" mal darüber nach, was ihre Äußerungen und Aufrufe so
alles bedeuten und welchen Hintergrund ihr Handeln hat. Repressalien aufgrund
von Glaube oder politischer Einstellung sind – so sie strafbar sind – von der
Exekutive und der Judikative zu verfolgen, nicht aber vom „Mop“, denn das wäre
Selbst-/Lynchjustiz und wohin sowas führt, weiß ein denkender Mensch.

Ralf-Dieter Brunowsky • vor 2 Monate

Es handelt sich nicht um einen Boykottaufruf. Bitte genau lesen. Und bitte nicht anonym schreiben.

Harry Weiland • vor 2 Monate

Wenn ich Werbetreibende dazu aufrufe, irgendwo nicht mehr zu werben, dann ist das natürlich ein Aufruf zum Werbeboykott.
Ich kann nicht verstehen, wie man die Chuzpe haben kann, das irgendwie umdeuten zu wollen.

Thomas Rießinger • vor 2 Monate

Selbstverständlich handelt es sich um einen Boykottaufruf. Es ist Ihr gutes Recht, das nicht zu verstehen, aber Sie sollten anderen Leuten nicht unterstellen, dass sie einen Text nicht genau gelesen haben.

Oliver Marc Schwarzenbach • vor 2 Monate

Natürlich handelt es sich um einen Boykottaufruf von Hensel. Gerade der Beitrag vom 23.11. bringt Klarheit. Ich weiss Sie haben einfach nicht die geistige Reife und Möglichkeiten, so ein Thema richtig einzuordnen. Machen sie sich mal die Gedanken inwiefern dies mit dem Verlust von Regierungsaufträgen an Jung und Matt zusammenhängen könnte. Der 88 auf einem Kinderkarussel, Dürfen die Hamburger nun nicht mehr mit HH Kennzeichen durch die Gegend fahren, Aber keine Sorge die Bilanz Bannerplätze sind ausgebucht, und die Wirtschaftwoche hat ein Abo mehr,

Medley63 • vor 2 Monate

Stimmt. Es ist kein Boykottaufruf. Der wäre ja auch gesetzlich verboten. Nur wenn man Unternehmen, -die unteranderem auch von ihrem guten Ruf leben- kontaktiert und sie insinuierend darauf hinweist, ob sie es denn richtig fänden bei rechtspopulistischen Internetseiten zu werben, dann baut man unweigerlich sozialen Druck nach dem Motto: "Wenn du bei bösen Menschen wirbst, gehörst DU MIT zu den bösen Menschen, dann bist DU für uns ein böses, ein ins soziale Abseits gestelltes Unternehmen, weil du die bösen Rechtspopulisten mit deinem Werbegeld unterstützt" auf. Dieser moralischen Nötigung, -man könnte fast schon sagen "Erpressung"- kann weder ein Handwerksunternehmen noch ein Weltkonzern widerstehen. Man cancelt die Werbeaufträge. Aber nicht aus echter eigener Überzeugung heraus, weil man in der Firmenleitung des Betriebs den Beschluss gefasst hat: "Wir als Unternehmen XYZ, wir wollen aufgrund unser eigenen Überzeugungen und unser Wertemaßstäbe heraus explizit mit solchen politischen Stömungen nichts zu tun haben und werben bsw. bei "Breitbart" nicht mehr!", sondern, weil man sich von der Umwelt aus Gründen eines befürchteten Ansehensverlustes dazu gezwungen sieht. Sowas hat mit der im Grundgesetz verbrieften freien Willensäußerung dann überhaupt nichts mehr zu tun und ist defakto undemokratisch.

Wer mit Gewaltmaßnahmen, wie moralischer Nötigung, bzw. moralischer Erpressung arbeitet, lieber Herr Brunowsky, der zeigt eigentlich nur, dass er es bitter nötig hat und es nicht schafft, Menschen ohne Gewalt von seinen Argumenten zu überzeugen. Das ist dann ein Armutszeugnis. Ein Zeugnis der eigenen Schwäche und Unterlegenheit. Die Aktion von Herrn Hensel und seiner Agentur S&F ist insofern ein jämmerliches Armutszeugnis. Mehr muss man dazu nicht sagen.

MfG,
Martin Wessner

Wolfgang • vor 2 Monate

Werter Hr.Brunowski, wie soll man Ihren Text lesen, wenn er passwortgeschützt ist.
Eigentlich ist rechts und links durch den Bundestag gegeben. Lange Zeit war es so: CDU, CSU und FDP stehen rechts, SPD, Grüne und Linke stehen links. Das heutige Problem ist, dass Fr. Merkel die CDU nach links geführt hat und die überwiegend linksgrünen Medien das als fortschrittlich und modern bejubeln. Fr. Merkel versucht jetzt klammheimlich den Rückzug, sagt es aber nicht offen.
Es muss Medien geben, die das beschreiben. Es muss Medien geben, die den Standpunkt der CDU zur Jahrtausendwende haben und die den Weg Fr. Merkels nicht als fortschrittlich, sondern als Sackgasse für die CDU sehen. Was ist das für eine Demokratie, wenn nur noch CSU und FDP rechts vertreten. Genau durch diese Situation kam im letzten Jahr die AfD wie Phoenix aus der Asche.

Zaunkönig • vor 2 Monate

Ach so, nein, es ist ja eine "Aktvierung". Aktivierung zur wirtschaftlichen Vernichtung des politischen Gegners, sollte das heißen.

Jacob Wudlen • vor 2 Monate

Sie verschließen die Augen vor dem Offensichtlichen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich in der hohen Kunst der Realitätsverleugnung nicht so geschult bin: Hensel rief Firmen der Sache nach dazu auf, ihm missliebigen Meinungsportalen die Werbung zu entziehen.

Reiner Doderer • vor 2 Monate

Da muss man schon mehr als nur auf dem linkenAuge blind sein um den kompletten Vorgang nicht als Boykottaufruf sehen zu wollen. Der Aufruf selbst ist es wirklich nicht, aber das was damit letztlich bezweckt wurde eundeutig! Zählen wird wohl immer was bezweckt, bzw. erreicht wurde und nie nur das was nehauptet wird, die Fakten jedenfalls sind glasklar.

Harry Weiland • vor 2 Monate

"Hensels Initiative ist kein Boykottaufruf".
WAS DENN SONST?

Tom Todd • vor 2 Monate

Hier wird wieder an der Sache vorbeigeredet. Es geht darum bspw., ob ein Islamkritiker (Broder von Achgut) jemanden, der den Islam verharmlost (Lamya Kadoor), unterstellen kann, sie/er wäre Antisemit. Für die behauptete Verharmlosung gibt es fachliche Gründe.

Der Broder-Zitat oben (bzgl. SA-Leute) ist aus dem Kontext genommen worden und war natürlich ironisch gemeint und zwar eindeutig so, dass natürlich den SA-Leuten nicht einfach mal hätte geglaubt werden können, dass sie einfach nur eine persönliche Wahl beim Shopping treffen, wenn sie ihre Diskriminierung der Juden so begründet hätten, wie jetzt andere die Empfehlung, nicht bei bestimmten Webseiten zu werben, es tun. Scheinheilig ist es von den Boykotteueren zu behaupten, eine Empfehlung wäre kein Boykott, wenn nun tatsächlich viele spürbar der "Empfehlung" folgen.

Denn wer nicht seine Werbung den Seiten entzieht, dem droht die Brandmarkung als rechtsradikal. Eine Schandtat für demokratisch denkende Menschen.

Hier wird tatsächlich mit moralischem Druck gegen unliebsame Meinungen eine de facto Zensur ausgeübt. Und wenn der Broder auch mal im Ton sich vergreift (Kadoor wäre "genuin dumm"), ändert es nichts an der Blindheit vieler Menschen gegenüber einem religiösen System, das alles andere als verfassungskonform ist - wohlbemerkt als System.

Bob Frei • vor 2 Monate

Ich bin auch tolerant. Ich bin auch für Flüchtlingshilfe, aber nicht in der derzeit praktizierten Form. Ich bin nicht mehr für A. Merkel, weil diese mit ihrer Regierung bei nahezu jedem bedeutendem Thema völlig versagt. Beispiele: EU-Politik, Euro-Politik, Energiewende (ich bin grundsätzlich pro erneuerbarer Energien, doch die Energiewende wird zu einem teuren Debakel), Asylpolitik und weitere. Ich bin auch gegen ehem. Stasispitzel (Kahane) in staatlich finanzierten Stiftungen, die jetzt unter der Maxime Kampf gegen Nazis alle unliebsamen Meinungen anprangern dürfen. Und ich bin gegen scheinheilige Weltverbesserer, die für sich die einzige Wahrheit beanspruchen und es für nötig erachten, eine "nach rechts rückende" bürgerliche Mitte zu belehren, was diese gefälligst zu denken und zu wählen habe.

Neusprech • vor 2 Monate

Sehr geehrter Herr Brunowsky,

offensichtlich haben Sie in keinster Weise verstanden, um was es Henryk Broder in seinem - sehr treffenden - Vergleich mit den "feschen SA-Leuten" überhaupt geht. Statt dessen sind Sie lieber "sprachlos".

Offensichtlich fehlt ihren - wie auch den meisten Rot/Grünen Kollegen der schreibenden Zunft - die Fähigkeit, die Analogien und Erfahrungen der Vergangenheit auf die sich nunmehr zum dritten Mal wiederholenden Tendenzen zu erkennen. Vielleicht sollten Sie mal Ihre Brille abnehmen und Ihre Augen öffnen.

So wie ich Sie einschätze, würden Sie sich auch in die Reihe der Denunzianten einreihen, die (wie aktuell passiert) den Besitzer eines Kinder-Karussels an den Pranger stellen und auf auf die Vernichtung seiner Existenz bestehen (Antrag von "Die Linke"), weil auf einer Kirmes bei einem Karussellwagen das Kennzeichen "HH 88" zu sehen war und dies nach nunmehr 25 Jahren einem roten Blockwart aufgefallen ist.

Ihr gesamter Kommentar ist nichts weiter als ein einziges Sammelsurium an verstaubten Stereotypen, Denk- und Sprechverboten.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf-Dieter Brunowsky • vor 2 Monate

Wie ist denn Ihr richtiger Name und Ihre Funktion? Dann können wir diskutieren. Mit Anonymen tue ich mich schwer. Ich verberge mich auch nicht hinter einem Pseudonym.

Neusprech • vor 2 Monate

Leider leben wir (bereits zum dritten Mal) wieder in einem Land, wo man nicht mehr so einfach und frei seine Meinung sagen darf. Schon ein "Like" bei Facebook kann einem Politiker schon wieder den Job kosten. Oder die Unterstützung der AfD den Job. Von den Drohungen (und der tatsächlichen) Gewalt der linken und vom Staat tolerierten Schlägertrupps der sog. Antifa. Gaststätten und Hotels werden massiv unter Druck gesetzt, um ja unter keinen Umständen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Alles Dinge, die Sie vielleicht nicht sehen, oder nicht sehen wollen.

Ich hätte kein Problem mit meinem Namen zu schreiben, weil ich wegen dieser semi-DDR-Zustände das Land verlassen habe und endlich wieder glücklich bin, aber ich habe Verwandte und viele Freunde in der BRD. Und, wie sie es vielleicht schon ahnen, möchte ich Niemanden gefährden.

Traurige, aber leider wieder ganz reale Zustände.

Bleiben Sie in ihrer bunten Traumwelt. Wir können uns gerne in 2-3 Jahren unterhalten, wem von uns beiden es besser geht.

Chris • vor 2 Monate

100 Likes. Ich hätte es nicht besser schreiben können.

Dennis Knake • vor 2 Monate

Lächerliche Schutzbehauptung würde ich mal sagen. Sind es doch gerade die Rechten, die durch anonymes Drohen und Mobben unangenehm auffallen. Zeigt ja nun auch der Fall des gerade zurück getretenen SPD Vorsitzenden in Bocholt, dessen Familie von den Rechten übelst bedroht wurde und dieser sich aus Angst zum Rückzug gezwungen sah. Aber gleichzeitig heulen eben genau diese Leute aus ihrer Anonymität heraus über eine angeblich nicht existierende Meinungsfreiheit. Die Täter stilisieren sich zu Opfern.

Medley63 • vor 2 Monate

Jaja, natürlich. Alles nur lächerliche Schutzbehauptungen. Auch wenn Ihnen die rechte Gewalt aus perönlichen oder/und weltanschaulichen Gründen mehr Sorge bereitet, so ist es doch ein Fakt, dass Linksradikale und Rechtsradikale sich in ihrer kriminellen Energie und in ihrer Gewaltbereitschaft indes nur unwesentlich unterscheiden. Das können auch Sie nicht bestreiten.

Hanseat • vor 2 Monate

Sie schreiben hier zu einem Artikel, in dem es darum geht, daß die an den Haaren herbeigezogene Unterstellung, "Nazi" zu sein, genutzt wird, um zwei konservative Blogs zu denunzieren, und behaupten gleichzeitig, die Sorge, für seine Meinung bedroht zu werden, sei eine "lächerliche Schutzbehauptung"? Denken Sie nochmal drüber nach.

Außerdem wissen wir doch auch nicht, ob Sie wirklich Dennis Knake heißen.

Und zum Fall des SPD-Politikers Herrn Purwin (ich nehme an, daß Sie den meinen): nirgendwo sind Details nachzulesen, was das überhaupt für Droh-mails waren. Ob sie von "den Rechten" stammten oder nur ein einem einzelnen Spinner ist anhand der öffentlich zugänglichen Berichte überhaupt nicht zu beurteilen.

Zaunkönig • vor 2 Monate

Mag wohl sein, dass manche üble Drohung von "rechts" kommt. Die Linken stehen dem freilich in Nichts nach, im Gegenteil.

Alexander Ledig • vor 2 Monate
Zaunkönig • vor 2 Monate

"Mit Anonymen tue ich mich schwer."

--> Argument bleibt Argument, ganz gleich wer es ausspricht, oder wie man auch sagt: "Ohne Ansehen der Person".
Außerdem wissen Sie ja, wie die Antifanten ticken: "Wenn die Namen da sind, wird sich gekümmert!"

Ronald F. • vor 2 Monate

Auch Sie könnten mal damit anfangen zu definieren, was "Rechts" überhaupt bedeutet. Dann müssten Sie erläutern und belegen, warum Achgut.com _objektiv_ dem rechten Spektrum zugerechnet werden muss. Ausserdem müssten Sie reflektieren, was es in D bedeutet als "Rechts" diffamiert zu werden. Dann dürften Sie sich damit beschäftigen, ob es legitim ist, die wirtschaftliche Existenz von Anderen zu zerstören, welche lediglich anderer politischer Meinung - im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung - sind. Sie sehen sich selbst als "liberal-konservativen Bürger". Nach Lesen Ihres Artikel kann man mit Sicherheit sagen, dass Sie nicht wissen, was liberal bedeutet.

Ralf-Dieter Brunowsky • vor 2 Monate

1.) Wie heißen Sie denn mit vollem Namen?
2.) Warum Anonym?
3.) Rechts ist für mich die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus
4.) Ich bin übrigens Mitglied der FDP

Ronald F. • vor 2 Monate

1.) Wie heißen Sie denn mit vollem Namen?
Was tut dies zur Sache?

2.) Warum Anonym?
Ronald ist nicht anonym.

3.) Rechts ist für mich die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus
Aha. Nur, was hat das mit der Achse des Guten zu tun?

4.) Ich bin übrigens Mitglied der FDP
Danke für den Hinweis, welche mich immer mehr bestärkt, dass auch die FDP nicht mehr wählbar ist, da ihre Mitglieder nicht einmal mehr ein liberales Grundverständnis besitzen.

Ines • vor 2 Monate

"Rechts" war ursprünglich mal eine CDU, werter Herr Brunowsky ... sollten auch Sie zu der Mehrheit gehören, die sich noch nicht einmal die Mühe geben, ein politisches Spektrum exakt zu benennen, wäre dies bedauerlich (zum "warm werden" erlaube ich mir, https://www.bpb.de/nachschlage... zu empfehlen)

Wenn "Rechts" für Sie die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus ist, wäre die CDU bemitleidenswerter als sie es eh schon ist

Was die FDP betrifft, so erlaube ich mir, Ihnen u.U. zu empfehlen, diese Mitgliedschaft zu überdenken. Ein wirklicher "Liberaler" verhält sich anders ...

Pardon, aber diese Haltung - wie die Ihrerseits eingenommene - hat mich u.a. bewogen, seinerzeit aus der FDP auszutreten, die heute erst recht nicht mehr das ist, was sie in der Vergangenheit einmal war ...

Cuauhtémoc • vor 2 Monate

"Rechts ist für mich die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus"

Aha. Na dann war Ihre obige Frage "Bin ich jetzt links?" wie gemeint? Aber zu Ihrer Orientierung: Ja, Sie sind links. Und nicht liberal, damit passen Sie ja auch perfekt in Lindners Partei (Sein Verhalten Herrn Schäffler gegenüber spricht Bände).

Um der Frage vorzubeugen: ja, ich schreibe tatsächlich anonym, get over it.

Medley63 • vor 2 Monate

Zu 4.) Die FDP ist nach deutschen Maßstäben eine (ziemlich)rechte Partei.
Zu 3.) Entschuldigung, aber Sie betreiben hier Sprachklitterung. "Rechts"
hat mit Intoleranz und Nationalismus genauso wenig was zu tun, wie
man "Links" aus der Hüfte heraus mit der Planwirtschaft oder der Diktatur
des Proletariats zusammenbatschen kann. "Rechtsextrem", bzw.
"Rechtsradikal" sind hier die Begriffe, die besser zum Nationalismus und
der Intoleranz passen, wobei übrigens AUCH Linke intolerant und
nationalistisch sein können(Siehe Syriza/Griechenland)

MfG,
Martin Wessner

Andreas Baumann • vor 2 Monate

"Rechts ist für mich die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus"

Oh Gott sie können als Journalist nicht zwischen rechts, rechtsradikal und rechtsextrem unterscheiden, na Mahlzeit.
Das ist das Problem heute!

4. Ich auch

UnRechter • vor 2 Monate

>> Rechts ist für mich die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus

"Rechts" ist eine legale, legitime politische Verortung. Es spricht nicht für Ihre Toleranz, diesen Begriff mit zwei aus Ihrer Sicht abwertenden Attributen zu versehen und anschließend nach dem Etikett einzustufen, dass Sie selbst aufgeklebt haben.

"Rechts" definiert sich sicherlich nicht ausschließlich über diese beiden Begriffe, selbst wenn sie bei Rechten (wie auch bei Linken, Konservativen, Liberalen etc.) gelegentlich eine Rolle spielen. Aber vielleicht meinten Sie ja "rechtsradikal" oder "rechtsextrem", und waren nicht in der Laune oder Lage zu differenzieren? Von einem Mann mit Ihrer Lebens- und Berufserfahrung hätte ich etwas mehr Substanz erwartet.

Zum Thema "Nationalismus sagt Wikipedia: Nationalismus bezeichnet Weltanschauungen und damit verbundene politische Bewegungen, die die Herstellung und Konsolidierung eines souveränen Nationalstaats und eine bewusste Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder mit der Nation anstreben.

Wo haben Sie hier ein Problem?

Nun, ich bin Deutscher, und als solcher trete ich für Deutschland in den Grenzen von 2016 ein. Und in diesem Sinne trete ich auch für das Grundgesetz ein, das der Meinungsfreiheit einen hohen Stellenwert beimisst. Bin ich nun rechts?

Politische Auseinandersetzungen sollten grundsätzlich mit Argumenten geführt werden, nicht mit Versuchen, den politischen Gegner mundtot zu machen oder wirtschaftlich zu ruinieren. Wer das ablehnt, ist, ob politisch links oder rechts, undemokratisch.

es grüßt

Erwin Gabriel

Reiner Doderer • vor 2 Monate

"Rechts ist für mich die Verbindung von Intoleranz und Nationalismus! ???
Da finden Sie dann in ganz Europa sehr viele Ihrer "Rechten", nur werden diese sich selbst niemals so sehen wollen. Nur weil sie alle normal einen gewissen Nationalstolz haben und nicht alles tolerieren, als Rechte abgestempelt werden ist schon etwas heftig.
Denken Sie nochmal darüber nach, denn man muss weder Kriminelle tolerieren, noch Betrüger, noch solche die unser Land und unsere Kultur zerstören, auch nicht solche, die illegal einreisen und unsere Sozialkassen plündern und ihre wahre Herkunft verschleiern. Grenzenlose Tolerenz ist Dummheit, Toleranz gegenüber Intoleranz kann zum Verhängnis werden.

blue-skies • vor 2 Monate

Hallo Herr Brunowsky,

"Ich bin gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass." Den Satz unterschreibe ich ebenfalls gerne. Trotzdem bin ich gegen den Euro und Europa in der aktuellen Ausprägung. Bin ich nun rechts (populistisch)?

Anyway. Die Grenzen des Anstands wurden in der Tat überschritten, die mediale Inszenierung wurde bewusst aufheizend angelegt. Andererseits: Kann man heute überhaupt noch anders durchdringen?

Was mich aber massiv stört, ist dieser absolute Anspruch des Herrn H. ("Wir haben beschlossen ..."), die moralische Überhöhung, die keinen anderen Standpunkt zulässt als den eigenen.

TheBelleAlbum • vor 2 Monate

Lieber Herr Brunowsky, wenn Sie die liberal-konservativen Haltungen eines Roland Tichy in eine "intellektuelle Rechte" ummünzen (wen auch immer Sie sonst dazu zählen mögen), dann sollten Sie das wirklich inhaltlich begründen. Ich verstehe nicht, warum Haltungen, die vor einigen Jahren noch als "liberal-konservativ" oder auch nur "konservativ" bezeichnet wurden, heute als "rechts", "neurechts" oder "rechtspopulistisch" diffamiert werden.

Ich habe mich immer als links-liberal verstanden, bin pro-europäisch (in dem Sinne, dass ich mir eine starke, geeinte EU wünsche), auch pro Euro (bei allen Problemen), für Flüchtlingshilfe, für Toleranz und gegen Angela Merkel. Nur stelle ich mir unter dieser Flüchtlingshilfe womöglich etwas anderes vor als Sie. Ich bin prinzipiell für "Multikulti", aber gegen Frau Merkels Einwanderungspolitik.

Ich finde die Kritik, die auf den Seiten von Tichys Einblick geäußert wird, vollauf berechtigt und bin dankbar dafür, dass es diese Website und das Magazin dazu gibt. Für mich ist Tichys Einblick ein Lichtblick im medialen Einheitsbrei und auch wenn ich nicht immer alle dort vertretenen Ansichten teile, wertschätze ich die unabhängigen Meinungen, die Kritikfähigkeit und die Scharfsichtigkeit, die ich dort finde - und die ich bei vielen anderen Medien weitgehend vermisse.

Medley63 • vor 2 Monate

Wenn man den Rechtspopulismus "boykottiert", bzw. wenn man Unternehmen "darauf hinweist", dass sie auf einer sogenannten "rechtspopulistischen" Internetseite werben, dann muss man, wenn man glaubwürdig sein will, auch genauso engagiert den Linkspopulismus ins Visier nehmen. Alles andere wäre Doppelmoral, die beweist, dass es einem nicht um den "-populismus" sondern nur um das "Rechts-" davor geht. Links ist gut und Rechts ist böse. Es gibt Menschen, die sehen das genau andersrum. Wenn die möglicherweise mal an die Macht kommen und Initativen wie beispielsweise "Kampf gegen Links", "Netz gegen Stalinisten/Sozialisten/Kommunisten" und "#KeinGeldfürLinks" ins Leben rufen, was machen Sie dann, sehr geehrter Herr Brunowsky, wenn diese Leute dann genauso argumentieren wie SIE und der Herr Hensel? "Was du nicht willst das man dir tu, dass füg' auch keinem anderen zu" ist in dem Zusammenhang kein so schlechter Spruch, oder?

Populismus ist in Demokratien nicht verboten. Also gibt es auch keinen Anlass diese politischen Strömungen außer mit besseren Argumenten zu bekämpfen. Und für echte Rechtsextreme und Linksextreme ist dann der staatliche Verfassungsschutz und die Polizei zuständig und nicht die deutsche Werbewirtschaft, die sich peinlicherweise anmaßt, als privater Meinungswächter -für die "richtige" Meinung natürlich- agieren zu müssen.

Und bitte noch eins, Herr Brunowsky: "Unbestreitbare Rechtstendenzen" sind für einen echten Demokraten in der gleichen Art und Weise hinzunehmen wie unbestreitbare Linkstendenzen. Es sei denn natürlich, dass Rechts ist für Sie etwas ist, was nicht sein darf. In einem Land, das indes nur noch Links zulässt, ist das demokratische Prinzip allerdings so wenig vorhanden, wie das marktwirtschaftliche Prinzip in einem Land voller Monopole. Der Unterschied und die Auswahl ist es nämlich, was die Demokratie und die Marktwirtschaft ausmacht.

Mit dem Bundeskanzler Gerhard Schröder und seiner Nachfolgerin Angela Merkel habe ich die letzten 20 Jahre akzeptieren müssen, dass die bürgerliche Mitte immer weiter nach Links gerückt ist.(Den größten Applaus bekommt unsere Bundeskanzlerin mittlerweile von den linkspopulistischen Grünen. Muss man sich mal vorstellen!) Wenn also nun jetzt die Gesellschaft willendlich!!! wieder nach Rechts rücken möchte, so heißt es dann für alle Linken halt die Zähne zusammenbeissen. Musste ich die letzten Jahre ja auch knirschend tun.

Ps. Habe ich Ihren letzten Satz so richtig verstanden? Darf man Ihrer Meinung nach nur noch die Volksparteien wählen? Also keine "Die Grünen", keine "Die Linke", keine "Piratenpartei" und keine "AfD" mehr?

MfG,
Martin Wessner

TheBelleAlbum • vor 2 Monate

Also ich wüsste ja gerne, was an Tichys Einblick oder der Achse des Guten "rechtspopulistisch" ist. Das ist inzwischen ein inflationär gebrauchtes hohles Schlagwort, das vor allem der Abwertung politisch Andersdenkender dient.

Fullsceptic • vor 2 Monate

Der Artikel bringt ein paar interessante Aspekte und ja, der Ton von Herrn Broder ist manchmal heftig und Tichy und Die Achse des Guten suhlen bisweilen ein wenig häufig in Untergangsphantasien. Aber im Fall von Herrn Hensel hat sich m.E. einfach ein Reklamefritze (bin selbst einer) ein wenig wichtig genommen und natürlich war das ein unverhohlener Boykottaufruf und passt damit gut ins aktuelle Empörungsklima. Man muss Blogs wie die o.g. nicht gut finden, aber ein wenig mehr selbstbewusste Meinungsfreiheit würde uns gut tun. Selbige stirbt immer an zuwenig, nicht an zuviel. In einem Punkt muss ich Ihnen jedoch heftig widersprechen: Die bürgerliche Mitte rückt nicht nach rechts sondern vehement in Richtung links und grün. Vergleichen Sie mal die heutigen AFD Positionen mit denen der Kanzlerin vor gut 10 Jahren und Sie werden vollständige Deckungsgleichheit finden.

L. Diehn • vor 2 Monate

Hier geht es wieder heftig zu, dabei versucht Brunowsky zumindest, den Vorgang mit gemäßigten Worten aus seiner Sicht zu analysieren. Das muss man anerkennen, auch wenn man anderer Auffassung ist.

"Kein Geld für Rechts" ist natürlich ein Boykottaufruf, er hatte ja auch die entsprechenden Folgen. Mir ist nicht bekannt, das irgendjemand den Zusammenhang bestreitet. Genauso getroffen hat es auch TichysEinblick.de, ganz gewiss kein radikaler Blog und in der Wortwahl zurückhaltend.

Broder ist polarisierend, kein Mann der leisen Töne. Das waren auch nicht Wehner, Strauß, Schmidt, Schumacher oder Adenauer, kräftige Bilder gehören seit dem Altertum zur politischen Rede und Folklore. Wir legen heutzutage leider alles sehr auf die Goldwaage. Natürlich gehört dazu, dass sich jemand auch mal im Ton vergreift - So what???

Was nicht akzeptabel ist, das ist Einschüchterung und der Versuch, die wirtschaftliche Existenz des anderen aufgrund dessen politischer Meinungsäußerung zu zerstören. Das gilt (natürlich) für alle, ob rechts, links, vorne, hinten, oben oder unten. Es geht nicht nur um Meinungen, sondern auch um Menschen.

Und ich meine, dass Hensel aufgrund seiner Macht eine besondere Verantwortung hätte, genau wie Journalisten in den "Leitmedien" oder der ör Rundfunk. Und für mein Empfinden ist er dem nicht gerecht geworden. Ich hoffe, dass er nicht die Büchse der Pandorra geöffnet hat und derartiges Denunziantentum salonfähig wird.

Herbert Wolkenspalter • vor 2 Monate

Ein Artikel voller juristischer Griffelspitzerei, der die Absichten des Täters (Hensel) nicht verschleiern kann. Es geht schlicht und einfach darum, unliebigen Meinungen die ökonomische Grundlage zu entziehen. Die Relevanz für die Beschädigung einer pluralistischen Gesellschaft ist evident.

André Olejko • vor 2 Monate

"Dumme Frage: Wieso ist es eigentlich wichtig, deutsch zu sein?"

Fragen Sie einen Türken, auch wenn er schon länger hier lebt und deutscher Staatsbürger ist, warum ihm seine Wurzeln trotzdem wichtig sind. Fragen Sie "meinen" Dönermann, warum es ihm wichtig ist, dass er Kurde und nicht Türke ist. Oder einen Polen, warum er Pole ist usw. – Fragen Sie, wen Sie wollen, den meisten Menschen außerhalb Deutschlands ist es nicht egal, wer sie sind, woher sie stammen, wer und was ihre Eltern und Großeltern sind bzw. waren, schon gar nicht wird ihnen egal sein, wenn sich andere über ihre Wurzeln mit unterschwelliger Herablassung äußern.

Warum haben so viele eigentlich für ein Problem damit, Deutscher zu sein? Ist es die Geschichte 33-45, mit der sie nichts zu tun haben möchten? Aus der man sich quasi herausstehlen will, indem man sich als "Europäer" oder gar "Weltbürger" bezeichnet? Das kann man gern auch alles sein, aber so zu tun, als habe man mit dem Ort, an dem man (und die Generationen davor) lebt, und dessen Geschichte und sonstigen Eigenheiten nichts mehr zu tun, das hat kein Format, das hat keine Größe.

Man kann zu diesem Land auch stehen, trotzdem es wie gesagt Schlimmes hervorgebracht hat. Merkwürdigerweise haben es oftmals gerade diejenigen, die mit Deutschland nichts am Hut haben, mit der deutschen Herkunft anderer auf einmal ganz besonders wichtig, wenn sie die Nazikeule ziehen. Da wird man als "Kartoffel" sofort wieder eingedeutscht, da wird man ja geradezu – im wahrsten Sinne des Wortes – zum Reichsbürger ernannt.

Das ist alles so bigott.

Cuauhtémoc • vor 2 Monate

Oh no, Bruno, nicht die bürgerliche Mitte rückt nach rechts, etwas anderes rückt massiv nach links...ich sage nur no nation no borders als Regierungspolitik.

Um der Frage vorzubeugen: ja, ich schreibe tatsächlich anonym, get over it.

Sammy Smith • vor 2 Monate

Ganz üble Schmiererei. Pfui Teufel!

Ralf-Dieter Brunowsky • vor 2 Monate

Solche Hassmails bestätigen mich nur

Wolfgang • vor 2 Monate

Es ist schon erstaunlich, was jetzt alles schon unter Hass läuft. Das Wort "Hass" ist zum Modewort geworden. Die Ausdrucksweise hat kein Niveau, aber Hass ist für mich etwas anderes. Wenn man jemanden hasst, wünscht man ihm alles Schlechte. Wer Ihre Meinung nicht teilt und dies drastisch ausdrückt, hasst Sie nicht.

Fullsceptic • vor 2 Monate

Puuh, wenn das schon eine Hassmail ist … Sie ist unfreundlich, sie ist übertrieben, sie vergreift sich im Ton, aber Hass?

Thomas Rießinger • vor 2 Monate

Ein anderes Argument haben Sie offenbar nicht.

Walter Knoch • vor 2 Monate

Mann Gottes, wenn ich eine Schmiererei eine Schmiererei nenne, dann soll das Hass sein. Schreiben ist doch ihr Beruf. Wo bleibt ihr Gefühl für Sprache.
Naja, Journalist, eben, aber ein solcher für den es zu was anderem nicht gereicht hat.
Weit sind wir gekommen in dieser Bundesrepublik Deutschland, Stasi-Angestellte werden Senator. Und die Gefahr kommt von rechts. Dabei gab es einmal eine Zeit, als rechts-konservativ einerseits, reaktionär, rechtsextrem, nazibraun, noch unterschieden wurden. Aber dazu braucht es einen Kopf, - aber einen, der nicht leer ist beste Grüße.