Leider konnte Disqus nicht geladen werden. Als Moderator finden Sie weitere Informationen in unserem Fehlerbehebungs Guide.

Gerhard Brouwer • vor 5 Monate

Ich habe schon einmal versucht, die Klimaretter/Reporter davon abzubringen, den kostbaren Schreibraum mit Etscheits Ergüssen zu verplempern. Es tut mir weh, dass auch von meinem Geld unterstützt wird, was gegen die Ziele, die Erderwärmung zu stoppen, gegenanschreibt. Wenn sogar im 1. der ARD im Wetterbericht argumentiert wird, was dafür spricht, dass dieses Wetter klimabedingt häufiger zu erwarten ist, ich dann lesen muss, dass Etscheit mal schwitzt und sich mal sauwohl fühlt. Ich bin manchmal bestürzt, wie wenig Zeitgenossen mitkriegen von den Waldbränden, dem weniger werdenden Trinkwasser, der Versteppung. Sich jetzt über die immer klagendenden geschäftstüchtigen Bauern lustig zu machen, ist schon sadistisch. Kann man nicht vor so unausgerorenem Zeugs einen sauberen Trennungsstrich ziehen und zur Kenntnis nehmen: Der gehört nicht hierher?

Torge • vor 5 Monate

Kannst du dir einen Faust ohne Mephisto vorstellen? Das wär nicht nur langweilig, die "Guten" würden auch völlig aus dem Ruder laufen vor lauter Selbstgewissheit.

regim • vor 5 Monate

Dann hätte ich aber gerne einen globalistisch-suffizienten Antagonisten (w/m) und keinen regressiven.

Eckehard Erben • vor 5 Monate

Bei Georg Etscheit passt einiges nicht zusammen. Ich holte mir gestern ein Buch von Georg Etscheid (Hrsg.) aus der Stadtbibliothek mit dem mich sehr verwirrenden Titel "GEOPFERTE LANDSCHAFTEN" - WIE DIE ENERGIEWENDE UNSERE UMWELT ZERSTÖRT. Bei geopferten Landschaften denke ich zuerst an den bis auf kümmerliche Reste zerstörten größten Auwald Europas südlich Leipzig, in dessen winzigem Rest bei Rötha ich oft mit meiner 3-jährigen Tochter Bäume anschaue, Enten mit ihren Küken beobachte, auch beobachte wie der Entenvater mutig die dreimal größere Raubmöwe verjagt, einen schon alten Tulpenbaum im verwilderten Schloßpark finde, Steine mit ihr ins Wasser schmeisse und ihre Angst vor den "Bibers", den aufdringlichen Nutrias wahrnehme. Da fällt mir auf der Weiterfahrt nach Leipzig im, in diesem Buch geschmähten E-Auto (TESLA brauch ich nicht, ist ein Chevrolet Matiz, kleinstes auf deutschen Straßen, auf Elektro mit 13 kWh-Akku, schon 10 Jahre alt, die Akkus werden bestimmt noch 10 Jahre im Haus arbeiten) der wie ein Abwasserkanal anmutende Flusslauf der Weißen Elster bei Zwenkau auf und der Blick auf das Monstrum des 2x920 MW Braunkohlenkraftwerks Lippendorf, das mit seiner 500 kg Quecksilber jährlich tragenden Abgasfahne über ca. 60 km im Umkreis die Landschaft verziert. Im gestern noch schnell quer Beet angelesenen o.g. Buch wird der "Landschaftsverbrauch" der schlimmen Windkraft mit dem geringen wirklichen Verbrauch (weil diese Landschaft ist unwiederbringlich verloren) des fortschreitenden Lindwurms der Braunkohleverstromung verglichen (S. 68, Beitrag von NIKOLAI ZIEGLER). Das wird die sich gegen die Großmacht MIBRAG in ihrem Dorf festkrallenden restlichen Bauern von Pödelwitz sicher umstimmen. Unter Bruch des sächsischen "Heuersdorfgesetzes" soll der Lindwurm weiter das Land fressen. Georg Etscheid, kommen sie mal mit in den Leipziger Südraum und erklären sie mir mal ihre Thesen persönlich! Ich erwarte selbstverständlich von Ihnen, dass Sie so wie ich das Fliegen ganz eingestellt haben und so wie ich Suffizienz leben. Allerdings bin ich der in diesem Buch dargestellten Sünden einer gut isolierten 58 qm (mit Arbeitszimmer/Werkstatt) Dachwohnung mit 12 Solarmodulen und schlimm, schlimm 3 kWh Akkuspeicher mitten in der Stadt teilhaftig geworden. Mich hat das o.g. Buch an das kürzlich gelesene "Dunkelflaute" eines ausgewiesenen Braunkohleverfechters aus der Lausitz erinnert, das auch eines maßgeblichen Beitrages des kürzlich verstorbenen Dirigenten Enoch zu Guttenberg teilhaftig wurde. Ich hoffe er widerstand korrekt der Versuchung einer Weltkarriere und dirigierte im mit der Bahn erreichbaren Teil der Welt. Im o.g. Buch nahm auch ein Pfarrer das Wort. Das erinnerte mich den Pfarrer Steinbach von Rötha, der erst zu DDR-Zeiten die löbliche Aktion "Eine Mark für Espenhain" initiierte (ich bin 59 Jahre alt und habe damals auch gespendet, in meiner Stasiakte fand ich gut beobachtet, wie mich das böhmische Braunkohlewaldsterben beschäftigte), dann nach der Wende das Christliche Umweltseminar Rötha aber von MIBRAG und Vattenfall unterstützen liess und als Regierungspräsident sich sehr für das mit 10 Mrd. Euro finanzierte Planieren der Folgen der DDR-Braunkohlennutzung und aber auch den Bau des größer alles vorher vorhandene ausgefallenen, die Landschaft weithin dominierenden Kraftwerkes Lippendorf einsetzte.

Womit sich der Kreis der ZERSTÖRTEN LANDSCHAFT schließt...und es baggert weiter...

RaimundKamm • vor 5 Monate

Bei Hr. Etscheit passt einiges nicht zusammen. Bei der Vorstellung dieses Buches am
9.11.2016 in München sagte er, man könne „natürlich nicht Atom- und
gleichzeitig Kohlekraftwerke abschalten. Eine grüne Energieversorgung gibt es
nicht“.

Heißt: Wenn man was gegen den Klimawandel tun wolle, müsse man halt die
Atomkraftwerke laufen lassen.

Herr Etscheit ist auf dieser Webseite etwa so passend, wie auf einer Webseite für den
Gesundheitsschutz eine Kolumne von VW oder Philip Morris (Marlboro).

Raimund Kamm

Günter Dehren • vor 5 Monate

Genauso isses.
Wir leben hier in Südfrankreich in den Cévennen. Da war es bis Mitte Juni ungewöhnlich feucht und kühl. Klimawandel?
Jetzt hat es täglich so um die 30°C mit Gewittern und um uns ist eine grüne Hölle, vielleicht nicht zuletzt auch wegen der Düngewirkung des höheren CO2-Gehaltes der Luft.
Die Canadair Löschflugzeuge, die um diese Zeit hier ständig im Einsatz sind, werden wegen Null Waldbrandgefahr nicht gebraucht und helfen in Schweden aus.
Wetter und Klima wandeln sich halt ständig.

AltmaiersErbe • vor 5 Monate

Das ist ja ein durchdachter und fundierter Kommentar zum Thema aktuelles Wetter.
Bevor sie solche Stammtisch-Kommentare veröffentlichen sollten Sie sich den Unterschied zwischen Wetter und Klima vergegenwärtigen.

Günter Dehren • vor 5 Monate

Haben Sie den Artikel gelesen?
Ich habe versucht, mich dem Stil des Autors anzupassen.

Martin Burster • vor 5 Monate

Wenigstens das gelingt ihnen ohne Probleme. Wie Herr Etscheit schreiben sie hier von Dingen, von denen sie nicht allzu viel wissen (wollen).

Martin Burster • vor 5 Monate

Der Herr kann eben nur Copy und Paste und sein Horizont reicht nicht über die Cevennen. Ich habe herzlich gelacht bei der wirren Hypothese von der "Düngewirkung" des höheren CO2-Gehalts der Luft. Sehr viel wahrscheinlicher dürfte sein, dass aufgrund der ungewöhnlichen Bodenfeuchte die Pflanzen besser wachsen. Aber Herr Dehren scheint nicht nur beim Klima auf Stammtischniveau zu argumentieren.

Günter Dehren • vor 5 Monate

http://www.spiegel.de/wisse...
Zumindest macht CO2 bei uns in den Cévennen die Welt grüner.
Ich weiss nicht, wo Sie wohnen und wie es da aussieht.

klimareporter°-Red. • vor 5 Monate

Günter Dehren
Nutzer vorübergehend gesperrt (Wiederholung, "Trollen"; mehrere gelöschte Kommentare in den letzten Tagen). Der Kommentar bleibt stehen, weil schon geantwortet wurde.
www.klimareporter.de/netiqu...

bitknecht • vor 5 Monate

Darüber haben wir vor ein paar Tagen schon diskutiert (http://disq.us/p/1tx4ws2 ), nachdem Sie genau denselben Spiegel-Artikel gepostet haben. Jetzt fangen Sie hier wieder von vorne an. Das nennt man trollen. Lassen Sie das sein.

Martin Burster • vor 5 Monate

CO2 alleine macht die Welt eben nicht grüner. Wahrscheinlich haben sie gerade geschlafen, als bei ihnen in Bio die Photosynthese durchgenommen wurde, aber ohne H2O kann keine Pflanze CO2 umsetzen. Das ganze nennt man dann Photosynthese, sollten sie mal googlen, bevor sie sich wieder blamieren.

Günter Dehren • vor 5 Monate

Also ich habe in Bio das Liebigsche Minimumgesetz gelernt, nachdem das Minimum der Düngerressourcen den Ernteertrag bestimmt. Daraufhin hat Liebig die Mineraldüngung mit Stickstoff, Kali und Phosphor äusserst erfolgreich entwickelt.
Wasser als Minimum erleben wir gerade in Norddeutschland, kommt aber eher selten vor.
Das einzige Minimum, welches man zumindest bei Freilandkulturen nicht ändern kann, war und ist CO2.
Deshalb wird durch zunehmendes CO2 die Welt grüner und werden die Ernteerträge pro Hektar grösser.
Bei einer immer noch wachsenden Erdbevölkerung ein durchaus positiver Aspekt.

Ralph Feltens • vor 5 Monate

Wasser als limitierender Faktor kommt sehr häufig vor; auch wenn die Pflanze bei temporärem Mangel nicht eingeht (Wasser ist der Faktor, der innerhalb einer Vegetationsperiode am stärksten schwankt), kommt es leicht zu Wachstumsverzögerungen. Zum CO2-bedingtem Ergrünen und den gegenläufig wirkenden Effekten veränderter Wettermuster (lokal) und einer fortschreitenden Temperaturerhöhung (global) gibt es bezüglich der Entwicklung der Ernteerträge offenbar erste Studien. Fazit war, dass die negativen Folgen überwiegen.

Martin Burster • vor 5 Monate

In dem von Herrn Dehren verlinkten Spiegel Artikel, den er wohl nicht ganz gelesen oder verstanden hat, steht darüber hinaus, dass sich Pflanzen an höhere CO2-Werte anpassen und dann der Dünge-Effekt verpufft. Offensichtlich ist er auch nicht fähig zu reflektieren, dass "Wasser als limitierender Faktor in Norddeutschland" dank seines so heiß geliebten Klimawandels (wahrscheinlich hat er ne Klimaanlage in den Cevennen) immer häufiger vorkommen wird und damit auch Ernten bei uns hier in Deutschland gefährdet. Aber so lange wie Herr Dehren um sein Häuschen dank anthropogenem Klimawandel einen "Dschungel" hat, ist ja alles gut ...