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Das • vor 2 Jahre

Wie wird die Auseinandersetzung wohl ausgehen? Eine Kirche, die sich in Übertoleranz anderen Kirchen, speziell der machthungrigsten, mit der Behauptung: Wir haben ja alle den gleichen Gott. anbiedert . Und diese andere imperialistische, nach Weltherrschaft strebende, die alle anderen Glaubensgemeinschaften auslöschen will, die Ungläubige als die schlimmsten Geschöpfe bezeichnet und deren Schriften sich überwiegend (größer 50%) mit der Bekämpfung der Andersgläubigen, Verzeihung: "Ungläubigen" beschäftigt (Khomeini: "Wir tun den Ungläubigen einen Gefallen, wenn wir sie töten.") und behauptet, deren Schriften seien unwahr oder verfälscht.
Christen sollen in Liebe mit ihren Mitmenschen leben, aber von Mundhalten, Stillhalten und Abhalten hat Jesus nichts gesagt und er war selbst auch kein Schweiger, sondern ein Freund des offenen Wortes. Deswegen musste er auch sterben. Jesus, wir, Deine "Anhänger", sind in der Gefahr große Feiglinge geworden! Und dein "Oberhirte" lässt uns auch im Stich. Unsere Kirche ist auf Sand gebaut.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Fazit: Als der Kollege van Laack mich aufforderte, mich in Zukunft doch auch zu Fragen der Catholica zu äussern, habe ich meine diesbezüglichen Bedenken angemerkt.

Es zeigt sich, dass mein Zögern in vollem Umfang berechtigt war. Zu Grundsatzfragen kommt keine Diskussion zustande.

Schade!

Marga • vor 2 Jahre

Ich habe das Buch heute bei Amazon bestellt. Der Herderverlag kann also mit seiner Verharmlosung nicht erreichen, dass das Buch nicht einer breiten, kritischen Leserschaft zugänglich gemacht wird.

sttn • vor 2 Jahre

Ich finde es ja lustig das hier Werbung für Kardinal Müllers Buch gemacht wird. Weiß er das?

Gugglbert • vor 2 Jahre

Na endlich das wurde auch Zeit! Danke! Aber wahrscheinlich ein einsamer Rufer in der Wüste.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Die Zahl der Gläubigen wird sich bis 2060 wohl in etwa halbieren. Ob das aufgehalten werden kann, darf bezweifelt werden ganz unabhängig davon, wie sich Kirche den Gläubigen präsentiert.

Was mich aber immer aufs Neue irritiert ist diese immer wieder unwidersprochene Aussage, dass das Schrumpfen der Organisation Kirche gleichsam automatisch die "Islamisierung" nach sich zöge.

Ist es nicht vielmehr so, dass eine Besinnung auf die Werte der allg. Menschenrechte das beste Bollwerk gegen die Ausbreitung des Islam darstellen?

Doch dazu sollte der Vatikan wohl erst einmal die Menschenrechtserklärun von 1948 unterzeichnen, wogegen er sich ja hartnäckig einsetzt.

Das Linke Paradox • vor 2 Jahre

Vielleicht passiert genau das Gegenteil? Zwar massenhaft Austritte aus den Amtskirchen, aber eine HInwendung zu "christlichen Werten" im Allgemeinen?
Ich glaube zwar immer noch an die "heilige Naturwissenschaft", aber ich öffne mich zusehnds aleem was man unter christliche GEMEINSCHFT bezeichen kann. Speziell die Amisch haben ein Gesellschafts-Modell, das trotz aller Schwachstellen eine hochgradig gut funktionierende "Massen"_Gemeinschaft erschaffen kann. Als universelle Allein-Entwurf sicher nicht übelebensfähig (eine neue Seuche und alle wären dahingerafft), und was machen sexuell anders orintieret dort....???? Aber als flächendeckendes Korrektiv für die allgemeine Moral / Wertejustierung wäre eine Gesellschaft, die sagen wir zur Hälfte Amisch ist wahrscheinlich die notwenidge Instanz zur Dekadenz/Egoismus-Kontrolle die ne freie Gesellschaft (wahrscheinlich) braucht. Permanenter Schüleraustausch, flächendeckende Begnungsstellen... könnten äusserst hilfreiche um eine sehr freie (Konkurenz/Erfolgs) Gesellschaft moralisch auf Kurs zu halten, einfach weil jeder sehen kann, das es auch andere Werte als egoistischen Erfolg gibt.

sttn • vor 2 Jahre

Warum soll die Erklärung der Menschenrechte helfen? Die sind erst einmal nur ein Stück Papier und nicht mehr. Das wird so auch fast überall in der Welt so gelebt.

Der christliche Glaube dagegen ist die einzige Weltreligion die diese Werte lebt und mit Leben füllt und genau darauf kommt es an.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Mit welcher Begründung sollten die von Menschen ersonnenen christlichen Regeln einen höheren Bindewert haben als die von Menschen vereinbarten Regeln wie sie in den Menschenrechten niedergelegt sind?

Einem erklärten Nicht-Esoteriker, der Paranormales ausschliesst, kann das doch nicht einleuchten.

sttn • vor 2 Jahre

Es gibt keine von Menschen vereinbarten Regeln wie den Menschenrechten. Die Menschenrechte sind auf Basis der christlichen Werte entstanden, aber schwächen ie ab.
Denn Jesus hat ein Menschenbild geschaffen was damals ein Skandal war und ist es bis Heute: "Jeder Mensch ist wertvoll, jeder Mensch wird von Gott geliebt!"

Bis heute ist das unfassbar und es gibt keine Menschenrechtserklärung die das bis Heute wirklich vollumfänglich abbildet und es gibt keine Gesellschaft die das wirklich lebt. Daran sieht man schon dass das was wir Menschen formulieren selbst 2000 Jahre nach Jesus nicht an das heran reicht was Jesus gesagt hat.

Das macht es deutlich das die christlichen Werte etwas besonderes sind, etweas von Gott gesandt und bis heute unerreicht.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

..."von Gott gesandt"! Ich fasse es nicht. Sieht so Diskussion aus?

Aber ich wiederhole mich gern: Ich gebe es auf und verabschiede mich von Catholica-Artikeln wieder. Ich wusste warum.

sttn • vor 2 Jahre

Wenn man religiöse Menchen auf etwas religiöses anspricht, dann kann es schon sein das man eine religiöse Antwort bekommt.
Ich glaube du hast ein Problem damit das es Menschen gibt die dein Weltbild nicht uneingeschränkt teilen. Tipp: Wenn du dieses Problem überwindest, dann tust du dich leichter zu verstehen was der andere meint.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Auch Religiöse sollten nachvollziehbare Begründungen liefern. Nur darum geht es.

sttn • vor 2 Jahre

Meine Begründungen sind nachvollziehbar. Siehe Bergpredigt ... zum Beispiel. Das was Jesus da gesagt hat stellt einen wesentlichen Teil der christlichen Werte dar.

Wer ist Jesus nach meinem Glauben und nach dem was in der Bibel steht? Der Sohn Gottes, also ist "von Gott gesandt" die theologisch richtige Umschreibung für diese Worte.

Und wer sein einmal die Mühe macht und die unterschiedlichen Werte in denverschiedenen Kulturen und Religionen damals und heute vergleicht, kommt zu dem Ergebnis: eine Aufklärung und auch die Erklärung der Menschenrechte sind ohne die Vorarbeit bzw. Worte von Jesus undenkbar. Jesus war der erste der deutlich gemacht hat das jeder Mensch gleichermaßen wertvoll ist ... die Erklärung der Menschenrechte formulieren es nur anders.

Das mag für Atheisten unbegreiflich und unfassbar sein ... aber geschichtlich durchaus nachvollziehbar.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Und wie erklärt der Christ dann, dass Teile der zehn Gebote schlicht grundgesetz- und menschenrechtswidrig sind?

sttn • vor 2 Jahre

Wenn du angeblich 12 Jahre damit verbracht hast dich durch AT und NT zu "wühlen", solltest du einige Antworten wissen.
Eine der vielen möglichen und richtigen Antworten: Die 10 Gebote stehen im AT und nicht im NT und sind nicht nur bedeutend älter, sondern auch in einem anderen theologischen, historischen, sprachlichen und gesellschaftlichen Kontext entstanden als das NT und als es unsere Zeit ist.
Eine weitere richtige Antwort: Beschäftige dich mit dem Talmut und der Midrasch, du wirst erstaunt sein was da steht und wie die 10 Gebote und vieles andere erklärt wird.
Etc...

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Abschliessend: Ich habe 12 Jahre meines Lebens damit zugebracht, mich durch AT und NT zu wühlen (und auch damit zu promovieren). Die Inhalte sind mir bekannt. Sie hier zu wiederholen und zu unumstösslichen "Wahrheiten" umzufunktionieren, kann ja wohl nicht klappen (ausser "von Gott gesandt"), dann ist das wohl eher dürftig.

sttn • vor 2 Jahre

Offensichtlich hast du aber trotzdem meinen Nachhilfe dringend gebraucht. Sorry, wenn ich das so schreibe, aber ich wundere mich wirklich ...

Aber vielleicht bin ich im Vorteil weil ich die Bibel mit Herz und Verstand gelesen habe und lese und ich die Nähe zu Gott suche und mich vom heiligen Geist leiten lasse.

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Bliebe zu prüfen, inwieweit die christliche Lehre menschenrechtskonform ist.

sttn • vor 2 Jahre

Ohne christliches Menschenbild gäbe es keine Erklärung der Menschenrechte

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Ich geb's auf!

Eugen Karl • vor 2 Jahre

Wie sind diese Menschenrechte fundiert?

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Durch Absprache - wie sonst?

Eugen Karl • vor 2 Jahre

Damit sind sie kein Bollwerk, sondern Angelegenheit indiviudueller Willkür..

Frank Berghaus • vor 2 Jahre

Wie sollten sie denn anders fundiert sein Es sind doch nun einmal immer Menschen, die das ausmachen und beschliessen.

Guest • vor 2 Jahre
Eugen Karl • vor 2 Jahre

Bedürftig ist nach Asylrecht ein politisch Verfolgter.

Guest • vor 2 Jahre
Eugen Karl • vor 2 Jahre

Das ist natürlich ein anderes Brett. Gemeint war nicht sozial bedürftig, sondern schutzbedürftig.

Matthias Haefke • vor 2 Jahre

Schön zu wissen, das es auch noch kluge Köpfe in der Kirche gibt.

Wolfram Heinze • vor 2 Jahre

Danke Eminenz !!!

Ulv Hjort • vor 2 Jahre

Ist da einer aus der oberen kirchennetage aufgewacht ? Gut der mann ! Wenns schlecht fuer ihn ausgeht , wird er exkommuniziert .

rübezahl • vor 2 Jahre

Da könnten Sie Recht behalten . Bei all dem , was dieser eigenartige Papst so treibt , kommt man eh nicht mehr mit .

Eugen Karl • vor 2 Jahre

„Man kann nicht eine Masseneinwanderung von nichtbedürftigen Menschen in Europa fördern; nur um die christliche Kultur zu marginalisieren.“

Das hieße, es ist seine These, daß die Förderung der Masseneinwanderung das Ziel hat, die christliche Kultur zu marginalisieren. Das wäre also gewollt.

"Zudem müsse man bei der zunehmenden Einführung islamischer Rechtsordnungen höchste Vorsicht walten lassen. Sie dürften auf keinen Fall zur Grundlage des öffentlichen Rechts werden."

Zu spät. Für unseren Verfassungsschutz hat die Scharia schon Verfassungsrang. Das nämlich ist die logisch unvermeidliche Konsequenz, wenn der Verfassungsschutz das Hochhalten eines Transparents mit der Aufschrift "Grundgesetz statt Scharia" für verfassungswidrig erklärt. Denn daraus folgt ja zwingend, daß nicht das GG, sondern die Scharia die Verfassung ist.

Das Buch indes wird man behandeln, wie es schon der Herder-Verlag vorgibt: das Brisante verschweigen, das Belanglose in den Vordergrund rücken.