Prof. Christoph Meinel vergleicht das Internet mit Zeitungen. Das ist interessant, denn anhand dieses Vergleichs könnten ihm (zugegeben das erfordert ein paas Sekunden Reflexion) die Unterschiede beider Medien einleuchten: zumindest wenn es um Straftaten geht, gibt es keinen.
Nach seiner Argumentationslogik gibt es in unseren Zeitungen nur deshalb so wenig Kinderpornografie weil diese zensiert werden? Nein? Ach was? Die werden gar nicht zensiert?
Der Punkt ist doch der welche Konsequenzen jemand befürchten muss - und da muss das Fazit lauten dass die Justiz zu wenig tut. Wenn das ganze so ein Millionengeschäft wär, wie es derzeit von den Körpertemperatur-IQ Leuten verzapft wird, müssten sich Richter auch mit Verlagen und Zeitungen beschäftigen.
Wieso kommt keiner auf die Idee Papier zu verbieten, oder aber zumindest alle Papierkäufe an das BKA mitzuteilen? Man kann so widerliche Dinge auf Papier drauf tun. Fingerabdrücke, Propaganda, Kinderpornografie. Vielzuviel Geschwafel. Wir sind auf dem besten Weg zur Stasi 2.0 mit dem Unterschied dass keine Schüsse fallen werden (solange man noch Ausreisen darf...)