<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Disqus - Latest Comments for martinlindner</title><link>http://disqus.com/by/martinlindner/</link><description></description><atom:link href="http://disqus.com/martinlindner/comments.rss" rel="self"></atom:link><language>en</language><lastBuildDate>Mon, 23 May 2022 10:50:27 -0000</lastBuildDate><item><title>Re: #meinziel22 – Eine gemeinsame Lernreise, die wir mit einer Blogparade starten</title><link>https://colearn.de/meinziel22-eine-gemeinsame-lernreise-die-wir-mit-einer-blogparade-starten/#comment-5865663814</link><description>&lt;p&gt;ich bin interessiert. (das ist ja dann eine "handlungsempfehlung", oder?)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Mon, 23 May 2022 10:50:27 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Turning Noise into Knowledge</title><link>https://postshift.com/turning-noise-into-knowledge/#comment-3758052112</link><description>&lt;p&gt;won't patterns of integration evolve out of the office365 cloud tools bundle in the future?&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Wed, 14 Feb 2018 12:51:08 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Ottobock am Montag</title><link>https://colearn.de/ottobock-am-montag/#comment-3503204454</link><description>&lt;p&gt;ich unterstütze das natürlich sehr. wenn du konkrete beispiele weißt, freue ich mich über den link.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Tue, 05 Sep 2017 12:21:50 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/bosch-am-donnerstag/#comment-3404325443</link><description>&lt;p&gt;(Danke. Ich halte für mich vor allem fest:  "Personal Dashboards (z.B. MS &lt;br&gt;Delve), die in Zukunft auch die Rolle von Lernassistenten spielen &lt;br&gt;könnten", "OneNote als Persönliches Wiki aber auch als Kurs-Notizbuch".)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 07 Jul 2017 06:23:36 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Dienstag</title><link>https://colearn.de/bosch-am-dienstag/#comment-3403276421</link><description>&lt;p&gt;Zu den Schwachen Lernern: &lt;br&gt;Hier meine acht Jahre alten "10 Regeln für Lern-Communities mit Dank an die Anonymen Alkoholiker" (deren Basisdokument ich dafür umgeschrieben habe):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Präambel:&lt;br&gt;Wir wollen Vieles lernen, und lernen am Ende doch weniger als wir hoffen und wollen. &lt;br&gt;Wir investieren viel Zeit und Geld in formale Bildung und &lt;br&gt;Weiterbildung und sind am Ende doch immer enttäuscht, wie wenig uns das &lt;br&gt;nützt.&lt;br&gt;Wir finden vieles faszinierend, aber allein kommen wir schlecht weiter. Ständig verlieren wir den Faden.&lt;br&gt;Als Nicht-LernerInnen sind wir isoliert und verwirrt. Wir sind in der&lt;br&gt; Gruppe, weil wir uns gegenseitig helfen wollen, die eigene Isolation &lt;br&gt;und Verwirrung zu überwinden.&lt;br&gt;Wir wollen lernen, aber nach unseren eigenen Bedingungen, nach unseren eigenen Bedürfnissen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dafür stehen die 10 Traditionen der Anonymen Nichtlerner:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Die Gruppe besteht aus Kommunikationen. Die Gruppe ist ein &lt;br&gt;Lebewesen. Ein lernendes Netzwerk. Wenn die Gruppe am besten lernt, &lt;br&gt;lernt auch jede/r einzelne am besten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Sei enthusiastisch. Sei freundlich. Sprich und schreib immer mit deiner eigenen Stimme: entspannt, direkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. In der Online-Gruppe verwenden wir grundsätzlich Nicknames,ob wir &lt;br&gt;uns ‚draußen‘ kennen oder nicht. Sie geben uns die Freiheit, dumm &lt;br&gt;dazustehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. Frag dich bei jeder Gruppenkommunikation: Was ist der einfachste &lt;br&gt;nächste Schritt, der jetzt gerade gehen könnte (gedanklich oder als &lt;br&gt;Arbeitsschritt)? Wie bringe ich unser Lernprojekt hier nach vorn mit &lt;br&gt;dem, was ich jetzt sage/schreibe/tue?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5. Ideen darf man immer einfach hinschreiben. Trau dich, offen und &lt;br&gt;abseits der üblichen Pfade zu denken. Sei spontan, hab keine Angst vor &lt;br&gt;Irrtum. Keine Rechtfertigung dafür nötig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6. Wir sind jetzt ein Team mit einem gemeinsamen Projekt, das täglich&lt;br&gt; in einem gemeinsamen (Web-)Arbeitsraum arbeitet – immer solidarisch &lt;br&gt;nebeneinander, so oft es geht miteinander.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;7. Versuche, an 5 von 7 Wochentagen Lebenszeichen zu twittern, die &lt;br&gt;sich auf das gemeinsame Lernprojekt beziehen: Jammer- und Freudenlaute, &lt;br&gt;flüchtige Gedanken, Links, Ermutigungen, freundliche Kritik … was immer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;8. Bezieh dich auf die anderen. Verwende Links zu Gruppen-Statements und Gruppen-Inhalten, so oft es irgendwie geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;9. Das Netzwerk ist der Mehrwert. Niemand ist der Boss. Wir übernehmen reihum und abwechslend die Gruppenfunktionen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;10. Das Ziel der Gruppe ist es, am Ende ein gemeinsames, greifbares, öffentliches Stück Wissen hergestellt zu haben. —&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So, und jetzt noch die 12 Schritte der Anonymen Alkoholiker lesen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Schritt&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das wäre dann ja wohl das Web. Die Cloud. Amen."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://schulewolke.wordpress.com/2009/04/09/10-regeln-fur-lern-communities-mit-dank-an-die-anonymen-alkoholiker/" rel="nofollow noopener" target="_blank" title="https://schulewolke.wordpress.com/2009/04/09/10-regeln-fur-lern-communities-mit-dank-an-die-anonymen-alkoholiker/"&gt;https://schulewolke.wordpre...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 13:45:47 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/bosch-am-donnerstag/#comment-3403255796</link><description>&lt;p&gt;[A2] Außer dem ESN-Lernen, das ja schon vielfach besprochen ist: Ich glaube, dass die Bedeutung von #Smartphones bei weitem unterschätzt wird (auch von mir). Das ist nicht einfach ein schmalerer Kanal für andere Web-Angebote, sondern ein eigenständiger, persönlicher und zentraler Raum, so etwas wie die "Schaltzentrale", mit der die Leute ihre Aufmerksamkeitsflows managen. Wenn wir Learning Environments radikal vom Smartphone als zentraler Schaltstelle her denken, ändert sich vermutlich sehr viel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[A1] Das bezieht sich ja wohl auf technische Innovationen, die demnächst kommen. Da fällt mir wenig ein. Am ehesten das, was @JoachimNiemeier unten auf dieser Seite skizziert hat: Wenn Videos quasi auf Knopfdruck transkribiert werden können (das geht schon), dazu getaggt und mit Sprungmarken versehen, werden das vollwertige Texte, die man zeitsparend und gezielt "nachschlagen" und verlinken kann. Das könnte sehr viel verändern, gerade auch bei Leuten, die nicht geborene Schriftkultur-Sozialisierte sind. (Ich behaupte oft, dass sich eigentlich immer nur 20% wirklich in Schrift-Umgebungen bewegen wie ein Fisch im Wasser, und zwar fast unabhängig vom Bildungsgrad -- auch Manager sind z.B. sehr oft mündliche Typen.)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 13:33:23 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Mittwoch</title><link>https://colearn.de/bosch-am-mittwoch/#comment-3403220913</link><description>&lt;p&gt;das heißt auch: das LMS als "lernraum" radikal zumachen, alles ins ESN verlagern, und das LMS nur noch für admin, buchung &amp;amp; assessment verwenden. die frage hatte ich auch schon ans Bosch Traing Center: wozu um himmels willen brauchen sie die SuccessFactors Mobile App?&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 13:12:31 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Dienstag</title><link>https://colearn.de/bosch-am-dienstag/#comment-3403207796</link><description>&lt;p&gt;wichtig: zugleich sehr viel mehr nähe zu den realen lernerInnen herstellen und sich zugleich lösen vom ideal der selbstbewussten, hochkompetenten, vor energie strotzenden selbstlernerInnen. ich habe mal in einem blog geschrieben, dass wir viel stärker vom bild der "schwachen lerner" ausgehen müssen, und zwar nicht arrogant, sondern aus der einsicht heraus, dass auch wir selbst oft genug schwache lerner sind, die sich eben den herausforderungen nicht immer gewachsen fühlen, die auf vielen ebenen frustriert werden, usw.&lt;br&gt;&lt;a href="http://pb21.de/2014/10/bildung-fuer-uns-schwache/" rel="nofollow noopener" target="_blank" title="http://pb21.de/2014/10/bildung-fuer-uns-schwache/"&gt;http://pb21.de/2014/10/bild...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 13:04:48 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Montag</title><link>https://colearn.de/bosch-am-montag/#comment-3403185384</link><description>&lt;p&gt;Für mich auffallend ist, dass bei den Antworten hier eigentlich zwei &lt;br&gt;unterschiedliche Perspektiven auf die Weiterbildner-Rolle deutlich &lt;br&gt;werden, die beide legitim sind:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(1) Die "Personalentwicklung", die im Grunde jetzt alle anspruchsvollen Wissensarbeiter so behandeln will wie früher nur "Führungskräfte" behandelt wurden. Auslöser ist neben den Herausforderungen ("Digitalisierung") der Aufbruchsgeist der digitalen Vernetzung, die aber in vielen Bereichen noch gar nicht umgesetzt ist. Hierher gehören die ESN, das WOL, die Communities, das Mitarbeiter-sind-Experten-Mantra, die Learning Consultants undsoweiter. Das tritt an die Stelle der aufwändigeren Weiterbildungsseminare.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(2) Das pragmatische E-Learning- und E-Training-Szenario, das weiter unten @EleonoreDiarra gut beschreibt: Da gibt es eine konkrete Informations- und Qualifikationslücke, sehr oft im Zusammenhang mit dem Vertrieb neuer Produkte oder auch neuen Service-Anforderungen, und das muss jetzt durch geeignete digitale Lern-Angebote gelöst werden, weil es schlicht nicht anders geht. Es sind zu viele und/oder zu verstreute Leute, und außerdem muss es schnell sein. Hier ist die Rolle eigentlich die von Learning Experience-Designern: Jedes E-Learning-Angebot ist im Grunde eine Web-App, die genauso professionell user-zentriert behandelt werden muss, wie das die UC-Designer im Valley tun. PerformanceSupport-Lösungen gehören auch hierher. Wenn wir von Mobile Learning reden, sind wir immer in diesem Bereich. Auch die Klientel ist tendenziell eine andere: Prozess- und Informationsarbeiter, BlueCollar-"Frontworker".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese zweite Perspektive kommt beim MOOCathon, wie mir scheint, immer zu kurz. Hier bewegen wir uns immer schon in den Höhen der Digitalen  Transformation und des "Reinventing of Organizations", bei den gehobenen Mitarbeitern in F&amp;amp;E. Das finde ich genauso faszinierend wie alle anderen, aber ich frage mich, ob das manchmal nicht auch von realen Herausforderungen ablenkt.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 12:51:46 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Bosch am Montag</title><link>https://colearn.de/bosch-am-montag/#comment-3403134631</link><description>&lt;p&gt;ad A 1/1: du hast sicher recht, wenn du sagst, dass trainer nicht zweit- oder drittklassigen abklatsch von expertenwissen vermitteln sollten. sie sollen nicht als pseudo-experten auftreten. wohl aber ist es wichtig, als vor-lerner (im sinne von vorarbeiter) zu wirken: als jemand, der reflektiert den lernprozess selbst mitmacht. (also nicht nur aus der distanz "begleitet".)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 12:21:05 -0000</pubDate></item><item><title>Re: CLP030 Corporate Learning 2025 MOOCathon – Woche 8 Mittwoch Session</title><link>https://colearn.de/clp030-corporate-learning-2025-moocathon-woche-8-mittwoch-session/#comment-3403029172</link><description>&lt;p&gt;das ist ein ganz exzellenter podcast. den würde ich jemandem vorspielen, der wissen will, was dieses medium kan. (und denen, die wissen wollen, worum es bei ESN geht, sowieso.) danke an alle beteiligten.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 06 Jul 2017 11:19:14 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3381928109</link><description>&lt;p&gt;das 70:20:10-modell sagt ja nicht, was gelernt wird, sondern nur, dass immer das meiste im prozess der arbeit bzw. in peer-beziehungen geschieht. man kann nicht nicht lernen: auch leute, die innerlich halb gekündigt haben, lernen irgendwas, nur eben nicht das, was sich das unternehmen wünscht oder was ihre eigene handlungsfähigkeit und ihre perspektiven stärkt. (zynische abwehrtaktiken zum beispiel.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;aber ja, ich finde schon auch, dass der erste schritt zur wertschätzung es wäre, jede/n einzelne/n wirklich ernst zu nehmen, in der situation, in der sie objektiv und subjektiv sind. man mus sich für die leute interessieren. (das wäre persona-ethnografie auf einem wirklich anspruchsvollen level. ist das realistisch?)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 07:57:46 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3381836539</link><description>&lt;p&gt;da habe ich mal halb-systematische bemerkungen zu didaktik aus früheren diskussionen in ein etherpad geworfen:&lt;br&gt;&lt;a href="https://zumpad.zum.de/p/ml-didaktik" rel="nofollow noopener" target="_blank" title="https://zumpad.zum.de/p/ml-didaktik"&gt;https://zumpad.zum.de/p/ml-...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 06:17:14 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3381826227</link><description>&lt;p&gt;die diskussion habe ich schon anderswo geführt. ja, ich glaube, dass jede "didaktik" reaktionär ist. wozu braucht man etwas gesondertes , das so heißt und über die hilfestellungen und serviceleistungen hinausgeht, die authentisches lernen ermöglichen und verstärken?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;meine behauptung ist immer: besondere "didaktik" entsteht als notbehelf da, wo wir lernräume haben, die authentisches lernen erschweren.  man kann behaupten, dass unter bestimmten umständen (typische hochschulen) ein solcher notbehelf sinnvoll ist. aber dann immer nur mit bauchschmerzen und auf die eigene abschaffung zielend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;in der praxis ist es aber so, dass die "didaktiker"-rolle sich tendenziell immer verselbständigt &amp;amp; die krankheit verstärkt, deren heilung zu sein sie behauptet. unsere bildungsinstitutionen sind nicht um lernende herum konstruiert, sondern um lehrende, die ihren job behalten wollen. lernende kommen herein und verschwinden wieder, bevor sie wirklich sinnvoll auf die struktur einfluss nehmen könnten. die lehrenden bleiben und bestimmen die organisation, letztlich nach ihren bedürfnissen.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 06:03:49 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Freitag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-freitag/#comment-3381802863</link><description>&lt;p&gt;Ist es so schwierig, die zu erkennen, die bereits "neue Lernende" sind? Da reicht doch eigentlich ein Aufruf sich zu melden ... Es gibt ein paar davon, in jedem Fall. &lt;br&gt;   Schwieriger ist die Frage, wie man das NL-Potenzial unter den gemischten Normal-Lernenden (also dem "Rest") findet und entfesselt. Das schließt die Frage ein, wie man Ansteckungsprozesse in Gang setzen kann.&lt;br&gt;   Wenn L&amp;amp;D ernsthaft von der GF die Aufgabe übertragen bekommt, konkrete und Geld kostende Maßnahmen zum "Neuen Lernen" in Gang zu setzen, kann man sich viel vorstellen. Das setzt aber vor allem eine genaue und selbstkritische Analyse typischer Lern-Szenarios in der jeweiligen Firma voraus.&lt;br&gt;   Was ich aus der Woche mitgenommen habe: (1) Man sollte _ausdrücklich_ den MAs die Aufgabe stellen, den Kontext besser kennenzulernen, in dem die eigene Arbeit steht. Und dann dafür Lern-Möglichkeiten öffnen (resources not courses, so eine Art digitales Praktikum mit Mentoring-Tandems, usw.); (2) Man sollte komplexere Selbstlern-Ziele ausdrücklich (nicht nur metaphorisch) als "agiles Lernprojekt" deklarieren und behandeln, und den MAs auch dafür die Werkzeuge und das Coaching geben.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 05:32:38 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3381789595</link><description>&lt;p&gt;Eher so etwas wie "vorgegebene Raum/Zeit/Curriculum-Modelle", die man übernehmen und für sich adaptieren kann. Wie zum Beispiel das WOL-Drehbuch. Die MitarbeiterInnen können das nicht alles selbstbestimmt für sich neu erfinden, sie sollten sich das für sie Passende aussuchen bzw. zusammenbauen können. Der Grundsatz-Blogpost von Josh Bersin (372017) geht in diese Richtung: &lt;a href="http://joshbersin.com/2017/03/the-disruption-of-digital-learning-ten-things-we-have-learned/" rel="nofollow noopener" target="_blank" title="http://joshbersin.com/2017/03/the-disruption-of-digital-learning-ten-things-we-have-learned/"&gt;http://joshbersin.com/2017/...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 05:13:42 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3381785841</link><description>&lt;p&gt;Das Problem, wenn man den LernerInnen das Lernen tatsächlich übergibt: Man löst damit eine Kettenreaktion aus, die die meisten Firmen und Arbeitsverhältnisse nur schwer bestehen können. Sozusagen die immer weiter fragenden "5 Warum" des Toyota-Verbesserungsprozesses. "Warum habe ich Scheu, mein Lernen in die eigene Hand zu nehmen?" Weil das entweder in Widersprüchen hängen bleibt oder in der Konsequenz eine ganz andere Organisationsform bedeuten würde: "Unternehmensdemokratie", sinnhafte und transparente Geschäftsmodelle usw. Oder auch das offene Bekenntnis zu einer Söldner-Mentalität, die man prekär Beschäftigten (und im weiteren Sinn sind das viele!) überhaupt nicht übel nehmen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Prozesse vermeiden intuitiv die meisten Unternehmen und auch die meisten MitarbeiterInnen, weil es dann schwierig und ungemütlich wird. Herkömmliche Arbeitsverhältnisse beruhen auf einer Art Übereinkunft, dass man nicht zu weit fragt. Das ist durchaus nicht unverständlich oder irrational -- es funktioniert erst einmal einfacher und oft auch besser so. Außer eben, das Geschäft verlangt _wirklich_ ernsthafte Beteiligung und Selbständigkeit der MAs.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 05:08:28 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3381778636</link><description>&lt;p&gt;gabi reinmann ist ein interessanter fall, weil sie sich einerseits relativ weit auf selbstbestimmtes (usw.) lernen einzulassen scheint und andererseits immer ausgesprochen lehre-zentriert denkt. es ist eine ständige rechtfertigung des eigenen berufsstands (pädagogin/didaktikerin) mit dem argument, dass die studierenden zu dumm, ängstlich und/oder unselbständig sind, um ihnen ihr lernen selbst in die hand zu geben. man kann das antinomie nennen, oder auch reaktionär.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 04:57:56 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Mittwoch</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-mittwoch/#comment-3380525914</link><description>&lt;p&gt;ja, intrinsische-vertrackte motive für eigensinnigste sachen sind das eine. aber #extremsport ist ja etwas besonderes: eine art hyperehrgeizige tunnelvision, ein hochtunen des körpers und des "mentalen", die es ermöglicht, alles andere auszublenden. deswegen ist das, finde ich, nicht der geeignete vergleichmaßstab. das führt zu einem seltsamen, verengten begriff von leistungsfetischistischem "lernen". viel lieber nehme ich deinen kakteen-fan als beispiel ...&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 16:32:19 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3380350123</link><description>&lt;p&gt;hab ich auch verlinkt ;) und dann dachte ich, es könnte sich wirklich lohnen, das wieder zu lesen und im detail auf lernen von erwachsenen zu beziehen. kann sein, dass da einige brauchbare erkenntnisse herausspringen.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 15:21:15 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3379624532</link><description>&lt;p&gt;"Wenn dem selbstbestimmten Arbeiten und Lernen etwas grundsätzlich entgegensteht, ist das am Ende nicht die fehlende geistige Offenheit und Neugierde der Einzelmenschen, sondern die untergründige DNA der Organisation selbst. Wenn die Mehrheit der Leute misstrauisch und passiv bleibt, hat das in der Regel auch mindestens einen der folgenden Gründe:&lt;br&gt;   Die Organisation ist selbst nicht konsistent. Die Aufforderung zum selbstbestimmten Engagement passt nicht zu den anderen Strukturen und Praktiken. &lt;br&gt;   Der Arbeitsplatz selbst prägt einen anderen mindset aus. Wenn solipsistische Tüftler, knallharte Wettbewerbstypen oder angepasste Bürokraten in hohem Ansehen stehen, passt das nicht recht zu einer Kultur des selbstbestimmten, kooperativen Lernens. &lt;br&gt;   Und am Ende spielt natürlich die wirtschaftliche Situation eine große Rolle – die Aussichten der Firma, aber auch die Aussichten der Einzelnen. Lernprozesse brauchen optimistische Energie. Es macht einen großen Unterschied, ob ein stark wachsender mittelständischer Weltmarktführer den großen Change ausruft oder ein riesenhafter Konzerntanker wie Bosch oder Daimler, der sich mitten in stürmischer See selbst umbauen muss. Natürlich sieht die Vision der lernenden Organisation aus der Perspektive von LeiharbeitnehmerInnen ganz anders aus, die für ein paar Jahre für weniger Geld neben den abgesicherten Regelarbeitsplätzen arbeiten und bei jeder Krise damit rechnen müssen, auf der Straße zu stehen."&lt;br&gt;   (Selbstzitat)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 10:27:38 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Mittwoch</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-mittwoch/#comment-3379301945</link><description>&lt;p&gt;ja, aber #sinn-suche ist ja eben nicht dasselbe wie #extremsport. ich glaube, dass heute in unserer kultur die vorbildfunktion von neurotischen extremcharakteren stark übertrieben wird. das ist bei vielen eine form von realitätsflucht, kommt mir vor. die leute sollten sich nicht an #triathlon orientieren, wenn es um die unangenehm 'kleinen', vielfältigen und anders mühsamen herausforderungen im alltag geht.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 08:32:58 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3379132964</link><description>&lt;p&gt;ja, das unausgesprochene problem ist ja, inwieweit sich die realen interessen von unternehmen und MAs _wirklich_ decken. im idealfall fällt das ja zusammen. das wäre am ehesten im idealtypischen kleinen mittelstandsbetrieb der fall, in dem sich die MAs dauerhaft mit der firma identifizieren (und umgekehrt). wo das nicht der fall ist, wird es schwieriger.&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 07:32:31 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3379121652</link><description>&lt;p&gt;gute idee. ich könnte OneNote so endlich mal ausprobieren. wie oft gehst du dein material dann später nochmal durch?&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 07:28:07 -0000</pubDate></item><item><title>Re: Viessmann &amp;#8211; am Donnerstag</title><link>https://colearn.de/viessmann-am-donnerstag/#comment-3378997113</link><description>&lt;p&gt;(das kommt mir vor wie diese selbstzweckhaften quantified-self-selbstoptimierungen der nerds, die ungefähr 8 abstraktionsstufen oberhalb der eigentlich wichtigen ebene liegen und so wertvolle aufmerksamkeit und energie verschwenden.)&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">martinlindner</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jun 2017 06:39:29 -0000</pubDate></item></channel></rss>