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<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Disqus - Latest Comments for Lakeracer</title><link>http://disqus.com/by/Lakeracer/</link><description></description><atom:link href="http://disqus.com/Lakeracer/comments.rss" rel="self"></atom:link><language>en</language><lastBuildDate>Thu, 15 Oct 2009 04:22:03 -0000</lastBuildDate><item><title>Re: Leistungsbilanz und Defizit einer jungen Generation</title><link>http://gruendergeist.eu/?p=37#comment-20107858</link><description>&lt;p&gt;"Woher kommen neue Arbeitsplätze wenn unsterblich geglaubte Industrieunternehmen plötzlich verschwinden?"&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nie wieder aus der Industrie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Innovationen der Vergangenheit und noch vor 20 Jahren waren Erfindungen aus der Industrie. Nicht zuletzt dadurch begründet sich der gute Ruf des dt. Maschinenbaus und der dt. Ingenieure. Beispiel hierfür wäre die Entwicklung des Automobils und die ständige Verbesserung um Innovationsführer zu bleiben. Doch je weiter wir dieses Produkt entwickeln, desto stärker sinkt des Grenznutzen jeder weiteren Verbesserung für den Verbraucher. Ob ich in 5,9s oder 5,6s von null auf 100km/h beschleunigen kann (siehe Entwicklung der Porsche Sportwagen: heute wesentlich mehr PS, aber die Leistungswerte sind in 30 Jahren kaum gestiegen (aber der Preis)) oder ob der PKW jetzt nur noch 6l anstatt 7l pro 100km verbraucht, begründen kaum die enormen Entwicklungskosten und werden wahrscheinlich nur noch aufgebracht um nicht hinter der Konkurrenz zurück zu bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Aussterben in diesen Industrien oder eine Konsolidierung ist unausweichlich (siehe „Einheitsbrei“ heutiger Automobile).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo gibt es aber heute noch Innovationen? Sicher, auch in der Industrie. Aber wenn wir ehrlich sind, dann waren doch die bahnbrechensten Ideen: das Internet mit Ebay, Facebook, Google und Gadgets wie das Iphone u. Ä..&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob wir diese Dinge wirklich (alle) brauchen mag bezweifelt werden, aber selbst der Verfasser dieses Kommentars muss zugeben ungern auf das Internet verzichten zu müssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir können aber ganz einfach herausfinden ob die Individuen diese Dinge wirklich brauchen in dem wir ihre Zahlungsbereitschaft überprüfen. Zumindest die Zahlungsbereitschaft für ein Iphone scheint sehr hoch zu sein, vor allem im Verhältnis zum zusätzlichen Nutzen. Auch mit einem fast kostenloses Mobilfunkgerät kann telefoniert und SMS geschrieben werden (nach wie vor die meist genutzten Funktionen eines Handys). Schnelles Internet ist stationär fast überall verfügbar. Dadurch ist der Zusatznutzen: Internet überall nutzen zu können, doch recht gering.&lt;br&gt;Wahrscheinlich handelt es sich beim Iphone um ein klassische Luxusgut, das vor allem von seinem Status lebt und gerade wegen dem hohen Preis diesen auch inne hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Beispiel Iphone mag zwar nicht ideal gewählt sein, aber im Endeffekt kann doch erkannt werden woraus Innovationen geschaffen oder gefordert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Innovationen möchte man sich von der Masse abheben. Entweder das Leben wirklich verbessern (mehr Nahrung, sauberes Wasser, Gesundheit, Menschenrechte, Sicherheit) oder einfach besser dastehen als der Nachbar („endlich der neue Turbo, gleich vor die Garage, damit die Nachbarn mein neues Auto sehen können“). Das zweite nenne ich Pseudo-Innovation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sobald eine Gesellschaft ein großes Maß an wirklichen Innovationen erreicht hat (Industrienation), werden die zukünftigen Innovationen zu Pseudo-Innovationen (neues Iphone). Oder sollten wir versuchen unser Trinkwasser noch sauberer zu machen? Wie schnell hätten wir saubere Energiegewinnung, sollten plötzlich alle herkömmlichen Kraftwerke ausfallen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider muss ich zu folgendem Fazit kommen:&lt;br&gt;In solch einer Gesellschaft kann Innovation nur noch durch einen starken Zwang entstehen (siehe die Kreativität des Bundesbürger bei der „Steuervermeidung). Die einzige Hoffnung darin ist, dass dieser Zwang auch rein ein Individuum betreffen kann. Sollte Barack Obama plötzlich den Zwang verspüren die Lebensumstände in Afrika zu verbessern, dann bin ich überzeugt, dass er sehr viel erreichen kann.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description><dc:creator xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">Lakeracer</dc:creator><pubDate>Thu, 15 Oct 2009 04:22:03 -0000</pubDate></item></channel></rss>